Medea - Junges Theater Wachenbuchen

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Medea

Stücke
Tragödie nach Euripides

Amme: Aufwärts strömen die Flüsse, es wendet sich das Recht, alles kehrt sich um…
Medea- die alte griechische Erzählung über die „Kindsmörderin“ wird in der Inszenierung vom Jungen Theater Wachenbuchen universell erzählt. Es ist kein leichter Stoff- und dennoch lotet das Stück die Emotionen einer gekränkten Frau aus, die modern, emanzipiert und aufgeschlossen ist. Der Text wurde von Peter Krumme überarbeitet und bildet dennoch das historische klassische Schauspiel in seiner eigenen Sprache ab. Differenziert zeigt die Inszenierung das Zusammenwirken von gesellschaftlichen Fesseln und Kränkung. Sie erzählt von den stärksten Gefühlen zu denen wir Menschen fähig sind und das Unvermögen  alle in einer Person zur selben Zeit zu fassen und zu kontrollieren, wenn sie einmal aufbrechen. Es geht nicht um eine Rehabilitation der Tat – aber eine gedankliche Annäherung an das Unfassbare. Wo kippt der Hass in Selbstzerfleischung? Wie kann man sich wehren gegen Missachtung der eigenen Würde wenn gesellschaftliche Bedingungen uns gefangen nehmen? Was ist der Ausweg, wenn es keinen Ausweg mehr gibt?

Das sechsköpfige Ensemble ist stark und zeigt emotional dicht das Dilemma einer verfahrenen Situation.

Die Inszenierung von Christoph Goy zeigt in klaren dunkelpoetischen Bildern das Psychogramm einer Frau in höchster Verzweiflung. Vom ersten bis letzten Moment ein Theaterabend der fasziniert und der viel Gesprächsstoff liefert.


Informationen zum Stück
Informationen zum Stück
PremiereSpieldauerRegie
März 2019folgtChristoph Goy
TechnikAltersfreigabeSpielort
folgtfolgtGemeindezentrum
Wachenbuchen
Ensemble
folgt
 
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