Fundament - Junges Theater Wachenbuchen

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Fundament

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Infos zum Stück

Premiere
14.April 2014

Stückdauer
2 Stunden 15 Minuten
(inkl. Pause)

Regie
Christoph Goy

Technik
Ricardo Hain, Torben Hartwig, Stefan Bennat, Tobias Müller



Das Episodenstück “Fundament” behandelt nichts Geringeres als die Frage, welche Glaubensinhalte unser Menschsein bestimmen. Was ist die Zeit, die vor und hinter uns liegt?- welche Kraft hat die Gegenwart? Nach einer Detonation in einem Bahnhof steht die Welt still und die Zuschauer blicken in das Leben von einigen, die das Terrorattentat überlebten oder starben. In kurzen episodenhaften Retroperspektiven wird der Zuschauer mit in Geschichten der Protagonisten geworfen und erfährt ihre Sehnsüchte, ihre Motivationen und Zweifel. Angesichts der Erschütterung, die ihre Existenz in Vorher und Nachher unterteilt, durchleben wir noch einmal prägende Augenblicke ihrer Existenz. Ein alter Mann ist dem Attentat durch einen Zufall entkommen – und versteht danach die Welt nicht mehr. Er dachte, mit seinen vielfältigen Erfahrungen, die auch das Experimentieren mit unterschiedlichsten Glaubensrichtungen einschließen, könne ihn nichts mehr verwundern, aber jetzt beginnt er daran zu zweifeln. Ein Student weiß angesichts der desolaten aber komplexen Weltlage nicht, wofür oder wogegen er sich engagieren soll, und gerät darüber in Streit mit seiner gleichgültigen WG. Eine junge Frau will etwas Gutes für sich tun und fühlt sich in dem Malworkshop, in den es sie verschlägt, so wohl, dass ihre aufgestaute Verzweiflung über ihre Ehe und ihre ganze Situation zwischen Familie und Beruf in einer unvermuteten Beichte aus ihr herausbricht. Eine elegante Frau fühlt sich auch im Augenblick der Lebensgefahr abgeschnitten von ihren Gefühlen, wie in der Situation, als ihr Vater starb, an die sie dabei denken muss. Ein gutaussehender wohlhabender erfolgreicher Mann schafft es auch noch, in jeder Hinsicht ein guter Mensch zu sein. Die Schauspieler sind mal Erzähler, mal die Hauptfiguren in ihren Episoden oder Nebenfiguren in den anderen. Mit den elementaren Mitteln des Erzählens und des Theaters entfalten sie zusammen eine Geschichte, die nicht zuletzt ein Kaleidoskop an Haltungen zum Thema Glauben ergibt,
ohne dass diese thematische Orientierung immer aufdringlich spürbar wäre.
In diesem Projekt spielen Menschen aus unterschiedlichen Generationen zusammen. Jugendliche und Erwachsene werden sich auf ein Abenteuer begeben und das Stück in der Woche vor Ostern zur Aufführung bringen


Peter Reuling Herr Röhrig
Julian Körner-Schuchardt Ben Ullrich
Larissa Kast Bettina Lauterbach
Claudia Selzer Marianne Krüger-Kaufmann
Justus Reuling Dr.Friedrich Kremm
Jessica Fritsche Frau Jaqueline Kremm
Catrin Walker Inken
Tom Möller Max, Zugführer
Silvia Schneider Kathi
Jan Rabas Tim
Marlis Fuhrmann Krankenschwester, Dascha
Das Stück ist abgespielt
 
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