Neuigkeiten im Jungen Theater Wachenbuchen - Junges Theater Wachenbuchen

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Neuigkeiten im Jungen Theater Wachenbuchen




„WILDE POSITIONEN“

Willkommen zur neuen Spielzeit 2017/18

Klare Positionen zu beziehen, scheint nicht nur Politikern in diesen Zeiten schwer zu fallen. Immer mehr Menschen übernehmen keine Verantwortung und keine Positionen mehr in der Öffentlichkeit. Umso wichtiger ist es, dass Kunst und Kultur klare Positionen bezieht- und nicht immer politisch korrekt und gefällig daherkommt. Manche Aussagen von Theaterstücken sind unbequem und kritisch- und werden kontrovers diskutiert werden.
Für die Liebe und das Leben, gegen Rassismus und Ausgrenzung, gegen Fremdenfeindlichkeit, für Humanität, Empathie und Gerechtigkeit, etc… wir vom Theater sind gegen und für so vieles… und das versuchen wir in unseren Stücken auszuloten und mit Ihnen zu diskutieren.

Dieser Spruch soll nicht zum leichtsinnigen Umgang mit der Freiheit anstiften- sondern eine Perspektive auf das Leben eröffnen, die immer ein Risiko beinhaltet aber auch eine große Chance ist.
Unser Spielzeitmotto 2017/18 möchte Mut machen die Welt zu ergründen. Und das Leben ist gefährlich- ob sie nun zuhause bleiben oder zu uns ins Theater kommen… bei uns bekommen Sie wenigstens noch Leckeres beim Catering und beste Unterhaltung und Futter für Herz und Hirn mit unseren Theaterensembles.

„Wilde Positionen“ heißt: einmal andere Positionen einnehmen als man gewohnt ist. Versuchen Sie es. Die Perspektive zu wechseln, seinen eigenen gewohnten Standpunkt zu verlassen und Neues auszuprobieren kann so bereichernd sein und ihr Leben bekommt neuen Schwung. Raus aus dem Alltagstrott! machen Sie Dinge, die Sie noch nie gemacht haben. Überraschen Sie sich selbst!

Wilde Gewächse findet man bei uns auch im Theater… „Der Räuber Hotzenplotz“ ist eines davon. Zum Open Air Theater vom 18.-20. August wird der Roman von Otfried Preußler in einer eigenen Adaption unter der Regie von Tom Möller zu sehen sein. Ein weiteres Theatererlebnis für Kinder und Familien ist unser alljährliches Weihnachtsmärchen- in diesem Jahr zeigen wir „Die Schneekönigin“ frei nach H. C. Andersen.

Auch wir im Jungen Theater haben einen Positionswechsel gewagt. Mittlerweile führen mehr Personen bei uns Regie und erweitern die Palette der Stücke durch ihre Kreativität und Sicht auf das Theater. In diesem Jahr sehen Sie Stücke unter der Regie von Tobias Saelz, Tom Möller, Sarah Gorzelitz und Christoph Goy. Das Spektrum der Theaterstücke ist somit für Sie als Publikum vielfältiger geworden.

Alles was wild ist, stört auch ein bisschen. Wenn eine Mutter zu ihrem Kind sagt „Sei doch nicht so wild“ dann nur, weil das Verhalten gerade nicht in das Konzept der Mutter passt- für das Kind ist der Moment gerade genau richtig. In „Michel in der Suppenschüssel“ (das Stück unserer TheaterKids) werden Sie sehen, wie schön es sein kann etwas wilder zu sein als üblich.

Auch die Wildnis ist ein Abenteuer. Man muss sich ein wenig durchboxen um seinen Weg zu finden. Wir haben im nächsten Frühjahr einen regelrechten Theater-Marathon für Sie geplant.
Entnehmen Sie einfach alles unserem Spielplan und besorgen Sie sich rechtzeitig die Tickets zum Vorverkaufspreis.  Da wir eine neue Zuschauertribüne brauchen und diverse neue Technikanschaffungen vor uns haben, gibt es im Ticketshop die Möglichkeit beim Kauf der Karten auch als Unterstützer aufzutreten und unser Theater mit 2 Euro zu fördern.

In der nächsten Spielzeit haben wir 8 Premieren für Sie geplant und „König Ödipus“ als Wiederaufnahme im Programm!

Wir freuen uns auf Sie!

Christoph Goy
Leitung JTW





Das Spielzeit-Motto in diesem Jahr ist eine Frage.
 Wir finden, dass es sowieso immer besser ist Fragen zu stellen, als  vorschnelle Antworten zu geben. Geht es Ihnen nicht auch so?
Bei den  richtigen Fragen kommt man ins Nachdenken und wird aktiv.
Antworten  machen träge und eröffnen weniger das Gespräch und die Diskussion  miteinander.
Wir wollen aber gerne mit Ihnen über unsere Stücke  diskutieren. Wir wollen Begegnungen schaffen und Theater nicht als  Elfenbeinturm-Veranstaltung verstehen. Theater ist für alle da-  gesellschaftlich öffentlich zugänglich- und deshalb auch ein Bestandteil  des öffentlichen Diskurs.

Fühlen Sie es auch?

Wir beurteilen  Menschen oft nach dem Äußeren. Das Sehen bekommt einen viel höheren  Stellenwert zugeschrieben. Wir achten darauf wie wir uns kleiden, gehen  ins Fitnessstudio um unseren Körper zu formen…- aber das Auge bleibt  meistens an dem Äußeren haften und zieht oft vorschnelles Urteilen nach  sich.
Wir wollen tiefer gehen.

Auch beim Theater.

Manche Dinge lassen sich nicht auf einen ersten Blick erfassen.
 Manchmal braucht es Zeit- vielleicht auch mal den Besuch von zwei  Vorstellungen desselben Stückes- um hinter die Dinge zu gelangen.

Nehmen  Sie sich immer genügend Zeit dafür?

Auch Worte sind manchmal zu wenig um einen Theatertext lebendig werden zu lassen.
Wir brauchen eine Welt mit mehr Gefühl und der Empathie für das Gegenüber.

 Kannst du fühlen wer ich bin?

Das bedeutet die Bereitschaft sich auf  das Andersartige einzulassen. Seinen eigenen Standpunkt zu verlassen und  die Perspektive auf das Leben zu ändern. Genau das wollen wir mit dem  Theater erreichen- den Horizont erweitern für das Bunte in dieser Welt.  Manchmal gehört Irritation und das Groteske dazu um die Realität  vielleicht etwas erträglicher zu machen.  Mario Salazar- hoch umjubelter  Bühnenautor- lässt uns in seinem Stück „Am Leben werden wir nicht  scheitern“ in unsere Gesellschaft hineinfühlen. Mit viel Humor weist er  auf die Wunden dieser Welt hin- und das Stück ist so hochaktuell wie nie  zuvor. Wir sind das zweite Theater, das dieses Stück jemals zur  Aufführung bringt und zeigen es im November 2016 bei uns! Wir sind auf  ihre Reaktionen gespannt…
In dieser Spielzeit gibt es auch zum  ersten Mal ein Tanztheater. In Kooperation mit der Ballettschule Theres  Hauser zeigen wir unsere eigene Version von „Tänzer im Dunkel“ im Januar  2017.

Mitte März gibt es dann zum zweiten Mal das Format  „TheaterDinner“ das in der letzten Spielzeit bereits im Dezember  ausverkauft war. Auch in diesem Jahr kooperieren wir mit dem starken  Partner Hartwigs Partyservice. Sie können sich auf unserer Webseite für  den Ticketalarm eintragen und bekommen eine Nachricht sobald die Karten  verfügbar sind.

Alle weiteren Stücke & Termine entnehmen Sie einfach dem aktuellen Spielplan. Wir freuen uns auf Sie.

Herzlichst auch im Namen des ganzen Ensembles

Christoph Goy
(Dipl. Soz. Päd. / Theaterpäd.)





Wir haben uns wieder ein Motto überlegt unter dem alle Produktionen in der neuen Spielzeit stehen werden.
„VOM REDEN UND HANDELN“
Menschen sprechen gerne und reden viel von Veränderung. Laut darauf aufmerksam machen, wenn Unrecht geschieht oder etwas falsch läuft ist gut. Lieber ein wenig zu viel gesprochen als alles in sich hineingeschwiegen. Aber wir haben nur einen Mund und zwei Hände. D. h. dass unsere Handlungen noch wichtiger sind als unsere Worte. Theater möchte anregen über genau solche Dinge nachzudenken.

Tragen meine Gedanken und Worte auch Früchte in Form von Handlungen?
Oder bin ich nur ein Redner, der sein Fähnchen nach dem Wind dreht?
Bin ich jemand der öffentliche Empörung ausübt- aber keine Konsequenzen zieht?

Zugegeben – es fällt oft schwer sein Handeln zu verändern. Manches schleift sich ein- im Alltag. Oft fordern der Job und die Familie alles- und man wird träge und müde um Dinge zu ändern. Theater möchte aufrütteln und wach machen, irritieren und provozieren, neue Sichtweisen auf die Welt erschließen und Menschen zum Handeln ermutigen. Bei uns engagieren sich alle mit Leidenschaft für das Theater. Ob bei der Technik, beim Kulissenbau, beim Nähen, Assistieren oder eben auf der Bühne. Alle wirken an einem Kunstwerk mit, dass dann am Ende Ihnen, verehrtes Publikum präsentiert wird. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Reden und ihre Eindrücke nach dem Theaterstück mit uns teilen. Wir freuen uns auch, wenn Sie Lust bekommen mitzumachen, wenn Sie Freunde mitbringen und unsere Arbeit weitertragen.

„Um den Geschmack eines Apfels kennenzulernen, muss man in ihn hineinbeißen“

Wir hoffen, dass Sie Theater als Nahrung für die Seele kennenlernen- oder ganz einfach als Grundlage zum Diskutieren. Uns schmeckt vielleicht nicht alles, was wir sehen… dann wird das nächste Gericht vielleicht besser. Manchmal werden wir gefragt, weshalb wir bei den etwas moderneren Inszenierungen keine Einführung geben, damit man sich als Zuschauer besser auf das Gezeigte einlassen kann. Wir denken dazu, dass Sie sich als Publikum vielleicht noch
wertgeschätzter fühlen, wenn wir Ihnen selbst die Deutungshoheit der Stücke überlassen. Hinterher sind wir gerne bereit mit Ihnen über das Gezeigte zu sprechen. Das ist auch das Besondere in unserem Haus: Wir bleiben für Sie verfügbar.
Theater ist Spiel – für Alle!
Durch die Form des Spiels begreifen wir die Welt vielleicht ein klein wenig besser.

Christoph Goy
(Dipl. Soz. Päd. / Theaterpäd.)


 
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